Küchenboden

 

Einer der wichtigsten Räume im Haus ist die Küche!

In unserer heutigen Zeit ist die Küche nicht mehr nur ein Ort, wo Lebensmittel aufbewahrt und Mahlzeiten zubereitet werden. Heute trifft sich dort die ganze Familie, um beieinander zu sitzen, sich über Erlebtes auszutauschen, Pläne zu schmieden und um zusammen zu spielen – einfach ein Ort, an dem man gerne miteinander wertvolle Familienzeit verbringt.

 

Der Trend – die Wohnküche  

Heutzutage werden ohne trennende Wände die Küche, der Ess- und Wohnbereich miteinander verbunden – zur offenen und großzügigen Wohnküche. Da ist es absolut verständlich, dass man den Bereich, in dem man so viel Zeit verbringt, so schön wie möglich gestalten möchte.

An Bedeutung gewinnen Fußböden aus Holz vor allem in der modernen, barrierefreien und lichtdurchfluteten Architektur. Ein maßgeblicher Designfaktor bei der Einrichtung gilt schon immer dem Bodenbelag, denn er macht einen Raum erst wohnlich, verbindet die einzelnen Bereiche miteinander und kann somit -bei richtigem Einsatz- auch eine optische Vergrößerung der Fläche bewirken. Die Wahl des Fußbodens kann zusätzlich Möbel in Szene setzen oder sie kaschieren und Innendekoration bekommt ihren Spielraum – alles für ein harmonisches Wohngefühl und einen Platz zum Energie tanken.

 

Holzboden in der Küche – funktioniert das denn wirklich? Ja klar!

Sie fragen sich vielleicht, ist das edle Holz nicht zu schade für einen Raum, in dem der Boden in der Regel wesentlich mehr beansprucht wird als in allen anderen Räumen? In dem öfter mal gekleckert wird, in dem im besten Fall Wasser und in einem der schlechteren Fälle Tomatensauce verschüttet wird?

 

Vorteile von Holzboden in der Küche

Gerade für die Küche ist das robuste Naturmaterial eine sehr gute Wahl. Parkett sieht nämlich nicht nur schön und dekorativ aus, es hat sehr viele weitere Vorteile:

Im Vergleich zu Fliesen verbessert Holz den Gehkomfort – Ihre Gelenke werden es Ihnen danken.

Fugenmasse bei Fliesen ist saugfähig, sie nimmt daher nicht nur das schmutzige Putzwasser sondern alles auf, was runterfällt. Aus diesem Grund ist die Fliesenfuge prädestiniert, schnell schmuddelig und unansehnlich auszusehen.

Fällt mal ein schwerer Gegenstand runter, so kann bei einer Fliese die Oberfläche abplatzen und der ungewünschte Untergrund kommt zum Vorschein. Beschädigungen bei einem Dielenboden können nachgearbeitet und/oder im schlimmsten Fall können auch einzelne Massivdielen ausgetauscht werden. Ein Vollholzboden mit naturnahem Erscheinungsbild sieht nicht nur realistischer und zeitloser aus, kaschiert Kratzer, Krümel, Staub und Co, sondern die moderne Hochglanzküche findet einen ansprechenderen Kontrast im Wohnkonzept.  

Holz beeinflusst die Luftfeuchtigkeit in der Küche positiv und unterstützt ein gesundes, natürliches Raumklima. Kleine Wasserspritzer, die man nicht bemerkt und deshalb vielleicht nicht aufwischt, aber vor allen Dingen Wasserdampf, der beim Kochen entsteht, wird von einem massiven Holzboden schnell aufgenommen und gespeichert, bis er dann in trockeneren Zeiten wieder an die Umgebungsluft abgegeben wird. Weder Fliesen noch Kunststoffböden, wie zum Beispiel Design-Vinyl und Laminat, haben diese -für unseren Körper und die Werterhaltung des Gebäudes so wichtigen- Eigenschaften.

Größere „Missgeschicke“, seien wir doch ehrlich, die wischen Sie doch sowieso direkt weg – egal ob der Fußboden aus Holz, Fliesen, Stein oder Plastik besteht.

Wenn bei Ihrem Raumdesign der Wohnküche auch der Wohlfühlfaktor wichtig ist, dann ist die Entscheidung zum tollen Massivholzboden im Küchenbereich gefallen.Eine Zweiteilung der Räumlichkeiten durch getrennte Bodenbeläge mit unschönen Übergangsschienen oder Dehnungsfugen, die noch dazu unnötige Stolperfallen sind, würde dann das Gesamtkonzept einer offenen Raumgestaltung stören und käme somit sowieso nicht in Frage.

Die Strahlungskälte, die von einem Fliesen-, Stein- oder künstlichen Fußbodenbelag kommt  ist sehr unangenehm und bringt uns in der Übergangszeit -also in der Zeit, in der die Fußbodenheizung nicht an ist (wenn überhaupt eine vorhanden ist)- dazu, die Räume frühzeitiger zu beheizen.

Nicht nur durch das wohnliche Aussehen und die Haptik des natürlichen Baumaterials Holz wirkt die gesamte Fläche wohnlicher und das Anschalten der Heizungen kann verzögert werden – wegen seiner Eigenschaften ist Holz auch tatsächlich wärmer, das spart Energie und somit Ihr Geld.  

Außerdem gilt Parkett als besonders widerstandsfähig und langlebig, schließlich ist Holz aus gutem Grund einer der ältesten Baustoffe der Menschheit. Wenn Sie also -genauso wie Sie es bei alle anderen Fußböden machen würden- den Dielenboden regelmäßig saugen und feucht wischen, dazu entsprechende Pflege- und Aufbauprodukte verwenden, wird Ihnen der Holzfußboden in der Küche ein liebenswerter Wegbegleiter sein und sehr viel Freude bereiten.

Experten ziehen übrigens eine geölte Oberfläche der versiegelten (lackierten) vor, um den Holzboden möglichst optimal zu schützen. Das mag zunächst überraschen, da eine versiegelte Fläche weitaus besseren Schutz zu bieten scheint als eine geölte. Die tägliche Praxis bestätigt jedoch, dass dies absolut nicht der Fall ist. Bereits kleinste Beschädigungen der versiegelten Oberfläche führen dazu, dass Flüssigkeiten in das darunterliegende Holz eindringen und sich hässliche Flecken bilden. Bei versiegelten Oberflächen ist es außerdem nicht möglich, partiell nachzuarbeiten, bei Schadstellen muss immer die gesamte Fläche bearbeitet werden. Geölte Oberflächen sind da wesentlich unempfindlicher und vor allem pflegeleichter. Genau das macht geölte Holzfußböden so pflegeleicht und widerstandsfähig.

 

Planen Sie eine Wohnküche?

Egal ob Sie eine wohnliche oder minimalistische Atmosphäre erzeugen möchten, es lohnt sich definitiv über einen Massivholzboden nachzudenken – denn neben der vielen Vorteile, entscheiden Sie sich vor allem für einen gesunden Bodenbelag!